Start


Stand: Montag, 13. Juli 2020 12:44

das Gesundheitsamt hat sich zu den Testungen bei Neuaufnahmen klar positioniert.

Kernpunkte:

  • Neu aufgenommenen Bewohner müssen VOR Aufnahme einen negativen Test beibringen
  • Sie gehen trotzdem in Quarantäne (da sie ja noch positiv werden können)
  • In der Empfehlung steht 7-14 Tage Quarantäne
  • Das RKI empfiehlt einen 2. Test zum Ende der Inkubationszeit ab 10. Tag (siehe Anlage, nicht am 6.Tag)
  • Der Aufnahmetest vor Einzug ist in der erster Linie privat zu organisieren (als IGeL-Leistung über den Hausarzt). ABER: wenn es offensichtliche soziale Gründe oder andere gravierende Gründe gibt, warum das nicht geht, kann er in Ausnahmen auch über das Gesundheitsamt gemacht werden.
  • Ein zweiter Test am 10. Tag nach Einzug wird über das Gesundheitsamt durchgeführt. Das Abstrich-Team beim Gesundheitsamt kümmert sich darum, dass das Röhrchen am entsprechenden Tag mit Kurier in die Einrichtung gebracht und nach Abstrich wieder abgeholt wird.
  • Die Quarantäne kann durch einen zweiten Test NICHT WEITER verkürzt werden. Das ist nach RKI nicht vorgesehen.
  • Die Quarantäne kann aber beendet werden, wenn das zweite Testergebnis da ist (auch wenn noch keine 14 Tage abgelaufen sind). Das Ergebnis darf aber wegen Datenschutz nur telefonisch einem FESTEN Mitarbeiter (idealerweise dem Einrichtungsleiter) in der Einrichtung mitgeteilt werden (ich habe versuchsweise auch die Pflegedienstleitungen dem Gesundheitsamt gemeldet wegen evtl. Abwesenheit der Einrichtungsleitungen).
  • Das Testergebnis selber muss per Post an den entsprechenden BEWOHNER gesandt werden (nicht an die Einrichtung).

Die Gesamtprocedere muss leider auch für die Kurzzeitpflege und Probewohnen gelten.

 

Hygiene- und Besucherkonzept zur Lockerung der Besuchsregelungen bei                                                                      IONA e.V.

Das „Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen“ plant unter Berücksichtigung geeigneter Maßnahmen eine zeitnahe Lockerung des bisher strikten Besuchsverbots. Aber auch dann unterliegen wir immer noch strengen vorgegebenen Richtlinien.

Für Besucherinnen und Besucher bei IONA e.V. bedeutet das u.a.:

  • Die Besuche sollen nach wie vor auf ein Minimum beschränkt bleiben
  • Besuche können in unseren Außenbereichen (Hof / Garten / Terrasse u. ä.) stattfinden, aber auch in den Wintergärten unsere Häuser (Iona, Columban, Helmut-Reimer) und im Mehrzweckraum des Hauses Ostara.
  • Die Besuche müssen im Vorfeld mit der Hausleitung bzw. den anwesenden Mitarbeitern abgesprochen sein. Die Mitarbeiter sind dazu angehalten, die Besuche zu organisieren und zu strukturieren (z.B. Terminierung, Örtlichkeit, personelle und zeitliche Begrenzung etc.)
  • Jeder Besucher / jede Besucherin unterliegt einem Kurzscreening (schriftliche Befragung) und einer Registrierung (Name des Besuchs, Datum, besuchter Bewohner / besuchte Bewohnerin, etc.)
  • grundsätzliche Einhaltung des Mindestabstandes zwischen Bewohner und Besucher von mind. 1,5 – 2 Meter (auch beim Begrüßen und Verabschieden, d.h. auch kein Umarmen, kein Küssen, kein Kuscheln, etc.)
  • Tragen des eigenen Mund-Nasen-Schutzes sowie Händedesinfektion vor Betreten und nach Verlassen der Örtlichkeit (Desinfektionsmittel wird von IONA gestellt)
  • Besuche finden separiert von den anderen Bewohnern statt
  • Besuche von infizierten Personen / Kontaktpersonen und von Personen mit Erkältungs- oder Krankheitssymptomen sind nicht möglich.

Hiervon abweichende oder ergänzende Einzelfallentscheidungen durch die jeweilige Hausleitung sind möglich (z.B. bei besonderen Konstellationen wie z.B. in einer Sterbephase, Bettlägerigkeit des Bewohners)

Dieses Hygiene- / Besucherkonzept entstand unter Einbezug des Bewohnerbeirats sowie unter Berücksichtigung der RKI Empfehlungen „Prävention und Management von COVID-19 in Alten- und Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen“.                                                                                          Stand 23.06.2020

 

 

Bewohner unseres Vereins beim Essen

Die Iona – Lebensgemeinschaften für Menschen mit Behinderungen e.V. widmen sich seit 1980 der Aufgabe, ein Zuhause zu schaffen für Seelenpflege-bedürftige erwachsene Menschen.

Die sozialtherapeutische Arbeit des Vereins basiert hierbei auf der anthroposophischen Lehre Rudolf Steiners. Der Mensch in seiner Gesamtheit bildet den Mittelpunkt allen Geschehens und lässt sich als Einheit von Körper, Seele und Geist verstehen.
Iona bietet eine ganzjährige Betreuung. Diese bezieht sich auf die gesamte Lebens-Umwelt der betreuten Menschen und umfasst alle Bereiche des Lebens.
Die sorgfältige und gegenwartsbewusste Verbindung von Traditionen und Visionen des Vereins zeigt sich in der zeitgemäßen Umsetzung bewährter und neuer sozialtherapeutischer Konzepte. Hieraus entsteht ein gesundes Klima der Beständigkeit und Offenheit für Veränderung und Entwicklung.
Die Kunst der Bildung einer harmonischen, schützenden und tragfähigen Gemeinschaft steht im Vordergrund der Betreuungsarbeit und baut auf die einfühlsame Rücksichtnahme und angemessene Anpassung jedes Einzelnen. Individuelle Wohnformen innerhalb des Vereins ermöglichen die alters- und entwicklungsgemäße Lebensgestaltung der betreuten Menschen.
Das lebendige Wechselspiel zwischen den Interessen der Gemeinschaft und den individuellen Bedürfnissen des Einzelnen basiert auf einem intensiven Vertrauensverhältnis im täglichen Miteinander. Das Wesentliche zu erkennen und das eigene Handeln danach auszurichten, sind vordringliche Anliegen des Vereins.
Ernsthaftigkeit, Empathie und Humor prägen die intensive und professionelle Betreuungsarbeit und unterstützen das lebendige Mitdenken, Mitverantworten und Mitgestalten aller beteiligten Menschen.