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IONFORMATIONEN ZU CORONA-VIRUS

Hygiene- und Besucherkonzept zur Lockerung der Besuchsregelungen bei                                                                      IONA e.V. (gültig ab 09.05.2020) 

Das „Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen“ plant unter Berücksichtigung geeigneter Maßnahmen eine zeitnahe Lockerung des bisher strikten Besuchsverbots. Aber auch dann unterliegen wir immer noch strengen vorgegebenen Richtlinien.

Für Besucherinnen und Besucher bei IONA e.V. bedeutet das u.a.:

  • Die Besuche sollen nach wie vor auf ein Minimum beschränkt bleiben
  • Besuche können nur in unseren Außenbereichen (Hof / Garten / Terrasse u. ä.) stattfinden
  • Die Besuche müssen im Vorfeld mit der Hausleitung bzw. den anwesenden Mitarbeitern abgesprochen sein. Die Mitarbeiter sind dazu angehalten, die Besuche zu organisieren und zu strukturieren (z.B. Terminierung, Örtlichkeit, personelle und zeitliche Begrenzung etc.)
  • Jeder Besucher / jede Besucherin unterliegt einem Kurzscreening (schriftliche Befragung) und einer Registrierung (Name des Besuchs, Datum, besuchter Bewohner / besuchte Bewohnerin, etc.)
  • grundsätzliche Einhaltung des Mindestabstandes zwischen Bewohner und Besucher von mind. 1,5 – 2 Meter (auch beim Begrüßen und Verabschieden, d.h. auch kein Umarmen, kein Küssen, kein Kuscheln, etc.)
  • Tragen des eigenen Mund-Nasen-Schutzes sowie Händedesinfektion vor Betreten und nach Verlassen der Örtlichkeit (Desinfektionsmittel wird von IONA gestellt)
  • Besuche finden separiert von den anderen Bewohnern statt
  • Besuche von infizierten Personen / Kontaktpersonen und von Personen mit Erkältungs- oder Krankheitssymptomen sind nicht möglich.

Hiervon abweichende oder ergänzende Einzelfallentscheidungen durch die jeweilige Hausleitung sind möglich (z.B. bei besonderen Konstellationen wie z.B. in einer Sterbephase)

Dieses Hygiene- / Besucherkonzept entstand unter Einbezug des Bewohnerbeirats sowie unter Berücksichtigung der RKI Empfehlungen „Prävention und Management von COVID-19 in Alten- und Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen“.                                                                                          Stand 08.05.2020

Stand: 08.05.2020

Zusätzliche Information der Stadt Wuppertal

Sozialamt
201.5 Sozialplanung, Beratung und Qualitätssicherung

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Änderung der Coronaschutzverordnung und die damit verbundene Änderung der Besuchsregelung ist Ihnen bereits mitgeteilt worden.

Ich möchte Sie auf über eine wichtige ergänzende Mitteilung des MAGS informieren (s. auch Email in der Anlage zur Befristung der CoronaSchVO):

„Des Weiteren möchte ich die Gelegenheit nutzen und einen Hinweis zu § 2 Abs. 3 Nr. 8 CoronaSchVO, in der ab 9. Mai 2020 geltenden Fassung geben.
Darin heißt es, dass Besuche unterbleiben, wenn und soweit in der Einrichtung bei Bewohnern oder Beschäftigten eine COVID-19-Infektion festgestellt wurde. Sinn und Zweck der CoronaSchVO ist es, den Infektionsschutz vor SARS-CoV-2 durch entsprechende Regelungen zu gewährleisten.
Insofern müssen Besuche in Einrichtungen unterbleiben, in denen nicht ausgeschlossen werden kann, dass aufgrund einer aktuell vorhandenen Infektion bei Bewohnern oder Beschäftigten in der Einrichtung die Gefahr einer Übertragung des Virus auf eine andere Person besteht. Bereits genesene Bewohner oder Beschäftigte sind hier nicht zu berücksichtigen. Auch in Quarantäne befindliche Beschäftigte bleiben unberücksichtigt, soweit im Wege der Kontaktpersonennachverfolgung ausgeschlossen werden konnte, dass das Virus im Falle einer tatsächlichen Infektion an weitere Personen in der Einrichtung weitergegeben wurde.“

Ich hoffe, dass diese Klarstellung Ihre Argumentation gegenüber Besuchswilligen bei Bedarf unterstützen kann!

Ich wünsche Ihnen ein gutes und wenig konfliktreiches Gelingen der Umsetzung der neuen Besuchsregeln!

Mit freundlichen Grüßen
i. A.

Marianne Krautmacher
Abteilungsleiterin

Sozialamt
201.5 Sozialplanung, Beratung und Qualitätssicherung

Neumarkt 10
42103 Wuppertal

Telefon +49 202 563 2440
Telefax +49 202 563 4897
E-Mail marianne.krautmacher@stadt.wuppertal.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bewohner unseres Vereins beim Essen

Die Iona – Lebensgemeinschaften für Menschen mit Behinderungen e.V. widmen sich seit 1980 der Aufgabe, ein Zuhause zu schaffen für Seelenpflege-bedürftige erwachsene Menschen.

Die sozialtherapeutische Arbeit des Vereins basiert hierbei auf der anthroposophischen Lehre Rudolf Steiners. Der Mensch in seiner Gesamtheit bildet den Mittelpunkt allen Geschehens und lässt sich als Einheit von Körper, Seele und Geist verstehen.
Iona bietet eine ganzjährige Betreuung. Diese bezieht sich auf die gesamte Lebens-Umwelt der betreuten Menschen und umfasst alle Bereiche des Lebens.
Die sorgfältige und gegenwartsbewusste Verbindung von Traditionen und Visionen des Vereins zeigt sich in der zeitgemäßen Umsetzung bewährter und neuer sozialtherapeutischer Konzepte. Hieraus entsteht ein gesundes Klima der Beständigkeit und Offenheit für Veränderung und Entwicklung.
Die Kunst der Bildung einer harmonischen, schützenden und tragfähigen Gemeinschaft steht im Vordergrund der Betreuungsarbeit und baut auf die einfühlsame Rücksichtnahme und angemessene Anpassung jedes Einzelnen. Individuelle Wohnformen innerhalb des Vereins ermöglichen die alters- und entwicklungsgemäße Lebensgestaltung der betreuten Menschen.
Das lebendige Wechselspiel zwischen den Interessen der Gemeinschaft und den individuellen Bedürfnissen des Einzelnen basiert auf einem intensiven Vertrauensverhältnis im täglichen Miteinander. Das Wesentliche zu erkennen und das eigene Handeln danach auszurichten, sind vordringliche Anliegen des Vereins.
Ernsthaftigkeit, Empathie und Humor prägen die intensive und professionelle Betreuungsarbeit und unterstützen das lebendige Mitdenken, Mitverantworten und Mitgestalten aller beteiligten Menschen.