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Besucherkonzept IONA e.V.

(in Anlehnung an die RKI-Empfehlungen vom 19.05.2021 und die CoronaAVEinrichtungen vom 20.05.2021)

 

Begriffsbestimmungen:

 

vollständiger Impfschutz: Als „vollständig geimpft“ gelten Personen, deren Zweitimpfung 15 Tage zurückliegt. Für den COVID-19-Impfstoff Janssen von Johnson & Johnson ist nach bisherigen Kenntnissen nur 1 Impfstoffdosis erforderlich. Ein vergleichbarer Schutz kann angenommen werden bei Genesenen, die einmal geimpft wurden (personalisierter Nachweis erforderlich).

 

gültiger Genesenenstatus: Ein gültiger Genesenenstatus liegt vor, wenn eine SARS-CoV-2-Infektion durch einen PCR-Test diagnostiziert wurde, der mindestens 28 Tage und höchsten 6 Monate zurückliegt (personalisierter Nachweis erforderlich).

 

      Allgemeine Besucherregelungen:

  • Die Besuche müssen im Vorfeld mit der Hausleitung bzw. den anwesenden Mitarbeitern abgesprochen sein. Die Mitarbeiter sind dazu angehalten, die Besuche zu organisieren und zu strukturieren (z.B. Terminierung, Örtlichkeit, personelle und zeitliche Begrenzung etc.)
  • Besuche von Personen mit Erkältungssymptomen sowie Kontaktpersonen von COVID-19-Infizierten sind – ungeachtet des Impf- bzw. Genesenenstatus — nicht möglich.
  • Jeder Besuch muss registriert (Name des Besuchers, Datum des Besuchs, besuchter BewohnerIn) und auf Symptome vereinbar mit COVID-19 gescreent werden.
  • Besucher*innen dürfen die Einrichtung nur betreten, wenn eine Bescheinigung über ein negatives Testergebnis, das nicht älter als 48 Stunden sein darf, vorliegt. Bei Besucher*innen ohne vollständige Impfung und ohne gültigen Genesenenstatus wird ein Antigen-Schnelltest vor Ort durchgeführt.
  • Es gelten folgende Schutzmaßnahmen:
  • das Einhalten von mindestens 1,5 -2 m Abstand zu den Bewohner*innen, anderen Besucher*innen und den Mitarbeitenden
  • das Tragen eines mehrlagigen Mund-Nasen-Schutzes oder einer FFP2-Maske
  • die Händedesinfektion vor dem Betreten und beim Verlassen des Bewohnerzimmers / des Hauses
  • Bei Besuchen muss die Einhaltung der AHA- + L-Regeln im Bewohnerzimmer wie in den Gemeinschaftsbereichen gewährleistet werden. Dadurch kann es erforderlich werden, dass die Anzahl und Dauer der Besuche begrenzt und Besuche ggf. terminiert werden müssen. Diese Maßgaben gelten unabhängig vom Impf-bzw. Genesenenstatus von Bewohner*innen und Besucher*innen.

      Spezielle Besucherregelungen

(d.h. unter Berücksichtigung des Impf- und Genesenenstatus)

  • Für geimpfte und genesene Besucher*innen entfällt die Testpflicht.
  • Bei Kontakt von Bewohner*innen und Besucher*innen mit vollständigem Impfschutz bzw. gültigem Genesenenstatus untereinander (ohne Anwesenheit von Nicht-Geimpften bzw. Personen ohne gültigen Genesenenstatus) kann auf das Einhalten der Abstandsregelungen sowie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verzichtet werden.
  • Bei Bewohner*innen mit vollständigem Impfschutz bzw. gültigem Genesenenstatus können auch nähere physische Kontakte mit Besucher*innen ohne vollständigen Impfschutz bzw. gültigen Genesenenstatus, die selbst kein Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben, ermöglicht werden, sofern die Bewohner*innen und Besucher*innen einen MNS tragen. Es ist unvermeidlich, dass die Besucher*innen in diesen Fällen einem gewissen Infektionsrisiko ausgesetzt sind.
  • Auf eine Testung mittels Antigen-Schnelltest bei vollständig geimpften bzw. genesenen Besucher*innen kann verzichtet werden.
  • Die Empfehlung zu Besucherrestriktionen im Falle eines Ausbruchsgeschehens bei IONA e.V. bleibt bestehen, unabhängig vom individuellen Impf-oder Genesenen-Status und dem Durchimpfungsgrad der Bewohner*innen bzw. der Mitarbeitenden.

Das Ausmaß von Besucherrestriktionen orientiert sich am Umfang des Ausbruchsgeschehens (Zahl der Fälle und betroffenen Bereiche), den räumlichen Gegebenheiten (z.B. Möglichkeit der Kohortierung), der Möglichkeit der Isolierung und des Einsatzes der erforderlichen Infektionsschutzmaßnahmen. So können Besucherrestriktionen je nach Situation in abgestufter Form umgesetzt werden. Sie können sich beispielsweise auf einzelne infizierte Bewohner*innen bzw. betroffene Wohnbereiche beschränken (z. B. bei Auftreten von Einzelfällen in einem Wohnbereich) oder müssen ggf. aufgrund der Ausdehnung des Ausbruchsgeschehens auf die gesamte Wohngruppe, das ganze Haus oder die gesamte Einrichtung erweitert werden.

Hiervon abweichende oder ergänzende Einzelfallentscheidungen durch die jeweilige Hausleitung sind möglich (z.B. bei besonderen Konstellationen wie z.B. in einer Sterbephase, Bettlägerigkeit des Bewohners, Vulnerabilität der besuchten Wohngruppe u.ä.)

Wuppertal, 02.06.2021

 

Liebe Besucher,

die Informationen zu COVID 19 finden Sie unter dem Reiter COVID 19

COVID 19 AKTUELLE INFORMATIONEN

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Die Kunst der Bildung einer harmonischen, schützenden und tragfähigen Gemeinschaft steht im Vordergrund der Betreuungsarbeit und baut auf die einfühlsame Rücksichtnahme und angemessene Anpassung jedes Einzelnen. Individuelle Wohnformen innerhalb des Vereins ermöglichen die alters- und entwicklungsgemäße Lebensgestaltung der betreuten Menschen.
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